Bandgeschichte

Geschichte von KOMA begann im Mai 2006, als Berni mit seiner Coverband ZERO auf der Motorradparty des MV Gochsheim spielte. die Mitglieder des MV Gochsheim waren von der Musik so begeistert, dass sie fragten, ob ZERO nicht Lust hätte am 01.09.2006 auf der Rocknacht des MF Gochsheim als Vorgruppe von den ENKELZ zu spielen. Einerseits wäre das bestimmt ein cooles Erlebnis gewesen, andererseits glaubte man nicht daran, dass man mit Coverrock von AC/DC oder ZZ-Top die Onkelz-Fans an so einem Abend in Stimmung hätte bringen können. Da aber der Gedanke, mal einen Gig auf einem Onkelz-Abend zu spielen bei Berni nicht mehr aus dem Kopf zu bringen war, überlegte er wie er dieses Problem lösen könnte.

 

Es war klar, man müßte eine neue Band gründen und nur noch Onkelzlieder spielen. Aber mit wem? Berni selbst: Bass ok - das war klar. Der Schlagzeuger war auch sehr schnell gefunden, denn mit seinem Bruder Holger hatte er ja schon früher bei der Deutschrock/PunkbandHorny-Arbiter zusammen gespielt. Die Gitarre(n) und der Gesang waren da schon eher ein Problem. Vor allem der Gesang sorgte für großes Kopfzerbrechen, denn es sollte ja jemand sein, der erstens wirklich gut singen konnte und zweitens auch der Stimme von Kevin zumindest ein wenig nahe kommen musste. Da fiel den beiden der Sänger der Schweinfurter Band ERHARDTZ ein. Das Dumme war nur, keiner wusste wo dieser Jens Lausenmeier zu erreichen war. Aber genau zwei Tage später traf Berni dann Jens in einem Freizeitpark. zufall? Jens war begeistert von der Idee einer Onkelzcoverband, hatte aber das Problem, dass sein Umzug nach Berlin schon feststand und er somit von vorne herein keine Zeit für eine Band hatte. Aber er meinte, dass der Gitarrist der ERHARDTZ Christian Herbig auf jeden Fall mitmachen würde. Ok, wenn schon kein Sänger, dann zumindest ein Gitarristen...

 

Auch ohne Sänger traf man sich zur ersten Probe, denn Chris meinte, er könnte auch ein "bisschen" Singen und fürs erste Proben müsste das genügen. Als die ersten töne im proberaum erklangen, war man erstaunt wie gut Chris singen konnte und vor allem - es klang auch irgendwie nach Kevin. Jetzt war klar, dass Chris die Gitarre an den Nagel hängen und nur noch Singen würde. Jetzt fehlte nur noch ein Gitarrist, oder besser gesagt zwei....

 

Aus den alten Tagen bei Horny-Arbiter fiel Hoger und Berni auch der alte Rythmusgitarrist und große Onkelz-Fan Bernhard Schaar ein. Er war auch sofort Feuer und Flamme von der Idee, Onkelz zu covern und so fehlte nur noch der Leadgitarrist. Jetzt wurde es schon schwieriger, denn wo man auch fragte, man wurde nur belächelt: "onkel-coverband? – nö Danke!"...

 

Doch dann kam Berni auf die Idee bei dem Gitarristen Markus Spyth, der früher mal bei Paradox spielte und jetzt bei Terpentin & F.U.C.K. sein Handwerk verrichtet zu fragen, ob er nicht Jemanden kennen würde, der Lust hätte, hier mitzumachen. Drei tage später klingelte das telefon bei Berni: "Hallo hier spricht Manuel, ich habe vom Markus erfahren. dass ihr einen Leadgitarristen sucht." Schon wieder Zufall?

 

Egal, Hauptsache der Haufen war jetzt komplett. Denn so langsam stellte sich ein anderes Problem: Bis zum 01.09.2006 waren es nur noch 6 Wochen und der MV Gochsheim wollte auch langsam wissen, ob es überhaupt klappt mit dem Projekt. Aber da die meisten Jungs der Band die 14 ausgesuchten Lieder schon konnten, ging das Ganze dann besser voran als gedacht. Die Suche nach einem Bandnamen erledigte sich dann auch fast von selbst. Holger, Berni und eine sehr gute Freundin von Berni, die hier aus datenschutzgründen nur engel genannt wird, hatten fast gleichzeitig die Idee: KOMA So soll es sein! Später kam man noch in einer Bierlaune darauf was KOMA Rückwärts heißt, aber dies sei hier nur am Rande erwähnt, denn irgendwie passt das auch zu den damals fünf Jungs... Am 19.08.2006 absolvierte man einen Probegig mit Bernis Zweit-Band ZERO bei der Bikerparty des MC Lülsfelds - mit vollem Erfolg. Dann war es endlich soweit, Freitag der 01.09.2006 – der Abend mit den ENKELZ. die Resonanz der Gäste auf KOMA war überwältigend.......Nur gute Kritiken!!! Noch am gleichen Abend beschloss man dieses Projekt, was anfangs ja nur als einmaliges Erlebnis geplant war, weiter zu führen. So begann vielleicht ein Traum der so schnell kein Ende finden wird - der Traum davon, die Musik der böhsen onkelz weiterhin vielen alten und vor allem neuen Onkelzfans live zugänglich zu machen...

 

Im Dezember 2006 trennte sich die Band aus internen Gründen vom Rhythmusgitarristen Bernhard Schaar. Daraufhin wurde beschlossen, auch keinen Ersatz für zu suchen, da man es zu viert versuchen wollte (mit Erfolg!). Am 30.12 und 31.12.2006 spielte KOMA zum ersten Mal in der Vierer-Besetzung und es klappte besser als vorher angenommen.

 

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2010 und es gibt einiges, was die Band anfangs nicht für möglich gehalten hat. Neben zahlreichen Auftritten, verdient eine Story ganz besonders Erwähnung. Das ganze begann am 18.10.2008 in Gerozhofen beim Böhse Unterwegs-Konzert, bei dem Koma zusammen mit „Zero“ und „Könige für einen Tag“ im Geodrom spielte. An diesem Abend waren auch Stephan Weidner und Kevin Russel für ein Meet&Greet eingeladen. Nach dem Auftritt von Koma, kam der Chef vom BOSC auf Berni zu und sagte: ´´Berni, komm mal mit, Kevin will mal mit dir reden`` Berni folgte Ralf hinter in den Backstagebereich und als Ralf ihm die eine Tür öffnete, konnte Berni fast nicht glauben, was jetzt passierte: ´´Guten Tag, ich bin Kevin Russel von den Böhsen Onkelz. Du bist Berni von Koma?`` Bevor Berni ja sagen konnte, fing Kevin schon an, zu erzählen, wie geil er Koma fände und dass er sich schon auf das nächste Aufeinandertreffen freuen würde. So verging die Zeit der Unterhaltung sehr schnell und am Schluss tauschte man Telefonnummern um ein weiteres Treffen planen zu können.

 

Irgendwann Anfang 2009 meldete sich Ralf Werner, der mittlerweile auch das Booking von Koma mit seiner Firma Events4Real übernommen hatte. Der BOSC plante ein Festival in Geiselwind an dem alle Lieder der Onkelz von ca 5 bis 6 Bands an zwei Tagen gespielt werden sollen und Kevin meldete sich, dass er gerne ein paar Songs mit Koma zum Besten geben wolle. Einen Tag vor dem Gig in Geiselwind, traf man sich dann im Proberaum der Band um die Songs mal zusammen zu üben. Aus den anfangs 2 oder 3 vereinbarten Liedern, wurden dann 7 oder 8 Lieder. Aber geprobt wurde an diesem Vorabend nichts mehr.............böse ist, wer schlimmes denkt. Am Freitag traf man sich dann in Geiselwind zum gemeinsamen Soundcheck. Das Gefühl mit Herrn Russel zusammen zu musizieren, war beim Soundcheck schon unbeschreiblich. Wie würde es erst morgen werden, wenn die Halle mit 1000 oder 2000 Fans gefüllt sein wird? Die Vorstellung war unglaublich. Als schließlich am nächsten Tag zu später Stunde, Kevin die Bühne betrat, war es einfach nur noch wahnisnn... Genauso unbeschreiblich war der Anblick von hunderten, bzw tausenden kleine Blitzlichtern, die in der Dunkelheit der Halle für die Musiker aussah, wie ein leuchtender Sternenhimmel. Der Rest ist Geschichte…….und der Abend ging viel zu schnell vorüber. Am nächsten Tag verabschiedete man sich von einander und versprach sich, in Verbindung zu bleiben. Für Koma war es ein großartiges und einzigartiges Erlebnis, das wohl nicht mehr überboten werden konnte.

 

…………..Wieder mal ein Irrtum…………..

Denn schon einige Wochen später kam wieder ein Anruf aus Frankfurt: ´´Kevin würde gerne am 15.08.2009 in Hofheim/Ufr. mit euch ein weiteres mal auftreten.`` - Gesagt getan - am Nachmittag des 15. August traf man sich dann in Hofheim beim Outer Limits Open Air. Nach kurzem Soundcheck war alles soweit vorbereitet und man sah gemeinsam einen weiteren geilen Gig mit Kevin entgegen.

 

Bleibt abzuwarten, was als nächstes passiert. Wir sind gespannt und zu allem bereit……………..vielleicht gibt es ja bald eine weitere Fortsetzung der Koma-Geschichte……..

………………wir werden sehen……………….